Battlefield: Bad Company 2
Games | review | 03.03.10 - 15:54:33 |
Die Battlefield-Serie kehrt endlich dort hin zurück, wo sie hin gehört: Auf den PC! Und das noch dazu mit Pauken und Trompeten (a.k.a.: gigantischen Explosionen und grandioser Technik). Wir sind begeistert, ja sogar das Sätzchen „besser als Modern Warfare 2“ fiel kurz. Warum? Lest weiter…
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Back for business: B-Company!
Zu viert eine Invasion starten, einer unheimlichen Menge Gold hinterherjagen, Streiterein austragen und verflucht viel Zeug in die Luft jagen – das war das Grundrezept des ersten Ausflugs, dass Konsolenspieler vor einiger Zeit mit der B(ad) Company machen durften. Eine tolle Singleplayerkampagne und ein Heidenspaß daran, Häuser und andere Bauwerke Stück für Stück auseinandernehmen zu können, legten der Grundstock für einen sehr erfolgreichen Shooter und einen Neustart der bis dahin rein auf Multiplayer beschränkten Battlefield-Serie. Doch warum muss die Single/Multiplayer-Frage ein „entweder/oder-Thema“ sein? Das dachte sich wohl auch DICE, womit Bad Company 2 nun endlich beides bietet: Einen tollen MP-Part und eine anständige SP-Kampagne. Und außerdem kehrt die Serie jetzt endlich auf den PC zurück…
Unlustig heute?

Die Lacher halten sich in Grenzen - und wenn, sind diese beiden Herrn dafür verantwortlich.
Die Basics: Ihr schlüpft in die eng geschnürten Militärstiefel von Preston Marlowe, einem Mitglied der B-Company, die weiter aus den drei sehr unterschiedlichen Charakteren Sarge (der klassische, abgehärtete Anführer), Haggard (der Redneck mit einem Fable für Explosives – und Zugang dazu) und Sweetwater (dem Technikgenie und Mann des Wissens) besteht. Während diese Konstellation allerdings im ersten Teil oft dafür genutzt wurde, dem Spieler ein herzhaftes Lachen zu entlocken, zeigt sich der Nachfolger deutlich ernster. Zwar bringen einige Dialoge immer noch zum Schmunzeln (vor allem zwischen Haggard und dem der B-Company zugeteilen Blackhawk-Piloten und Pazifisten Flynn), doch im Grunde ist von dem einzigartigen Humor des Vorgängers wenig übrig geblieben. Das merkt man auch am Plot selbst: Ging es in Teil 1 noch darum, allein eine Invasion zu starten um einen Goldschatz zu erbeuten, gilt es hier eine Superwaffe der Russen (die Story ist in einem Paralleluniversum angesiedelt, in dem die USA und Russland im Grunde einen neuen Weltkrieg führen) zu finden, um die vollkommene Zerstörung der glorreichen Heimat unseres Viergestirns zu verhindern … massenhaft „kitschig patriotische“ Momente inklusive. Für die Einführung in diese Geschichte haben sich die Entwickler allerdings etwas ganz besonderes einfallen lassen und schicken euch für die erste Mission noch nicht in der Rolle der B-Company, sondern anderer Soldaten in einem anderen Krieg in die Schlacht – wir wollen euch die Überraschung hier nicht verderben. Glaubt uns einfach, dass die erste Mission eine coole Überraschung ist und schon mächtig auf die Action-Tube drückt.
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